Containerübung (29.03.2008)

Von 28.03.2008 bis 29.03.2008 fand beim Rüsthaus in Hainsdorf-Brunnsee die Containerübung des Bezirksfeuerwehrverbandes Radkersburg statt. Von 15 Uhr bis 22 Uhr, sowie von 10 Uhr bis 22 Uhr standen die Atemschutzgeräteträger des Bezirkes im kräfteraubenden Einsatz.

Die Containerübung bildet einen wichtigen Punkt in der praktischen Ausbildung der Atemschutzgeräteträger, da sie verschiedene Brände realitätsnah simulieren kann.

Im Detail muss der Atemschutztrupp einen Stiegenhausbrand, im Anschluss einen Werkstättenbrand und dann einen Flashover bekämpfen. Zu einem Flashover kommt es, wenn man beispielsweise eine Tür zu einem Raum öffnet in dem bereits ein Brand lodert. Durch die plötzliche, immense Sauerstoffzufuhr durch das Türöffnen kommt es zu einem Feuersprung (Flashover) und es entsteht eine für die Einsatzkräfte extrem gefährliche Stichflamme, der man aber durch richtiges Verhalten gezielt entgehen kann.

Anschließend galt es noch einen Zimmerbrand und einen Fettbrand zu bekämpfen. Beides bedarf ein hohes Feuerwehrausbildungsniveau, das die teilnehmenden Trupps eindrucksvoll bewiesen.

Dort, wo es noch Kleinigkeiten zu verbessern gab, waren die Verantwortlichen der Containerübung unter der Leitung von HLM Helmut KAHR zur Stelle um den Trupps Lösungsvorschläge anzubieten.

Die Übung wurde im Stationsbetrieb abgehalten um möglichst keine Wartezeiten hervorzurufen und um vor allem den Trupps möglichst viel Wissen weitergeben zu können. Diese besondere Form der Ausbildung lockte auch zahlreiche Zuschauer an, Feuerwehrleute sowie auch Private. Doch um diese auch bei Laune zu halten gab es die hervorragende Küche der FF Hainsdorf-Brunnsee, die alle Besucher und Übungsteilnehmer ausgezeichnet verköstigte.

Vom Übungsverlauf überzeugten sich auch zahlreiche Ehrengäste, allen voran der Stadtpfarrer der Pfarre Mureck Franz KÜGERL und der Vizebürgermeister der Gemeinde Eichfeld Johann FAULAND.

Doch auch die ABI's KONRAD, HANNY, TRUMMER und PRISCHING überzeugten sich vom Ausbildungstand der Atemschutzgeräteträger in ihrem Abschnitt.

Ganz besondere Verantwortung hatten die anwesenden Sanitäter, galt es doch für die Sicherheit der eingesetzten Kameraden zu sorgen. Aus diesem Grund wurde auch ein Ruheraum mit zwei Betten installiert um gegen mögliche Erschöpfungen oder andere Verletzungen bestens gerüstet zu sein. Davon überzeugten sich auch der Bezirksfeuerwehrarzt Dr. BUCHBAUER und Abschnittsfeuerwehrarzt Dr. PUNTIGAM.

Sehr wichtig für die Erhaltung der Schlagkraft der Radkersburger Feuerwehren war die Anwesenheit von Kameraden der FF Bad Radkersburg, die die leeren Pressluftflaschen direkt an Ort und Stelle mit Atemluft befüllten und so dafür sorgten, dass die eingesetzten Trupps nur noch ihre Masken und Filter reinigen mussten um wieder einsatzbereit zu sein.

 

Die FF Hainsdorf-Brunnsee stellte 3 Trupps, die sich der Herausforderung Containerübung stellten.

 

1. Trupp:

  • HBI Leo UNGER
  • LM d.F. Alex SCHLÖGL
  • HFM Jürgen PRUTSCH

 

2. Trupp:

  • OLM Hermann WAIDNER
  • HLM Erich KERN
  • OBI Kurt KERN

 

3. Trupp:

  • LM d.V. Patrick RUPRECHT
  • OBM Richard PÖLZL
  • HBI Leo UNGER

 

Ganz besonders gedankt sei an dieser Stelle den Helfern der FF Hainsdorf-Brunnsee Walter OSWALD, Karl FRIEDL, Kurt KERN, Leo UNGER, Franz FAULAND, Josef STERF, Josef MAIER und Gerhard MAIER und den Damen Trixi UNGER und Dorli PITZL ohne die diese Übung sicherlich nicht einen solch reibungslosen Verlauf genommen hätte.

Abschließend kann man sagen, dass es eine gelungene Übung war und die Containerübung sicherlich ein wertvoller und unverzichtbarer Bestandteil der Aus- und Weiterbildung der Radkersburger Feuerwehren ist.

Ein sehr großes Dankeschön ergeht auch an die Küche der FF Hainsdorf-Brunnsee, die ausgezeichnet durch Frau Trixi UNGER, Herrn Walter OSWALD und Herrn Karl FRIEDL vertreten war und auch sicherlich in Zukunft für die hervorragende Verköstigung bei Veranstaltungen unserer Feuerwehr sorgen wird.

 

draeger

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